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Vernehmlassung Verkehr '45

Vernehmlassung Verkehr '45

Nehmen Sie an der Vernehmlassung teil

Der Bundesrat hat den Durchgangsbahnhof Luzern (DBL) als Schlüsselprojekt von nationaler Bedeutung in der Vorlage «Verkehr ’45» bestätigt und schlägt ihn dem Parlament zur Finanzierung vor: Die erste Etappe (Dreilindentunnel mit Tiefbahnhof) mit dem aktuellen Botschaftsentwurf und die zweite Etappe (Neustadttunnel) mit der nächsten Botschaft.

Bis am 9. Oktober 2026 läuft die Vernehmlassung zur Vorlage «Verkehr ‘45». Jetzt braucht es breite Unterstützung aus der Zentralschweiz.

Die Ergebnisse der Vernehmlassung sind wichtig für die Ausarbeitung der definitiven Botschaft und die anschliessende Debatte im nationalen Parlament.

So reichen Sie Ihre Stellungnahme ein: 

  1. Verfassen Sie eine Stellungnahme und reichen sie diese bis spätestens am 9. Oktober 2026 ein.
  2. Alle Vernehmlassungsunterlagen und den Zugang zur Vernehmlassungsplattform finden Sie hier: Verkehr ’45
  3. Reichen Sie eine generelle Stellungnahme ein und beantworten Sie insbesondere die Frage 6 "Ausbauschritt 2027 - Schlüsselprojekte". Eine Vorlage der Stellungnahme finden Sie unten. Wirkungsvoll ist die Rückmeldung, wenn Sie die Rückmeldung auf Ihre Organisation anpassen und mit für Sie relevanten Argumenten ergänzen. 
  4. Machen Sie Ihre Unterstützung sichtbar, beispielsweise über Ihre Website, Social Media oder Medien.

Stellungnahme Verkehr '45

Kanton Luzern begrüsst die Stossrichtung der Vernehmlassungsvorlage «Verkehr '45» des Bundesrates. Die detaillierte Beurteilung und eine umfassende Stellungnahme wird in den nächsten Wochen erarbeitet. Wie erwartet ist der Durchgangsbahnhof Luzern (DBL) mit seiner ersten Etappe als nationales Schlüsselprojekt in der Botschaft enthalten. Das entspricht der verkehrlichen Bedeutung des Projekts für die gesamte Schweiz und ist sehr erfreulich. Entscheidend ist aus Sicht des Kantons Luzern, dass die Priorisierung der Projekte auf einer gesamtschweizerischen verkehrlichen Wirkung basiert. Die vom Bund gewählte Ausrichtung auf Grundlage des ETH-Gutachtens «Verkehr 2045» erachten wir als den richtigen Ansatz.

Der Durchgangsbahnhof nicht nur für die Zentralschweiz, sondern für die ganze Schweiz ein Schlüsselprojekt. Er erhöht die Kapazität, Qualität und Redundanz des gesamten Schweizer Schienennetzes, ermöglicht den durchgehenden Halbstundentakt zwischen allen Schweizer Grossstädten, verkürzt die Reisezeiten auf der Nord-Süd- sowie der West-Süd-Achse, entlastet die stark belastete West-Ost-Achse. Damit entfaltet der Durchgangsbahnhof einen Nutzen weit über die Zentralschweiz hinaus und leistet einen wesentlichen Beitrag zu einem leistungsfähigen Bahnnetz für die ganze Schweiz.

Deshalb erwarten wir, dass die erste Etappe wie vorgesehen Bestandteil der definitiven Botschaft bleibt und ohne Verzögerung beschlossen wird. Die zweite Etappe (Neustadttunnel und Anschluss Gütsch) gehört zudem zwingend in den nächsten Ausbauschritt (Botschaft 2031). Nur der vollständige Ausbau des Durchgangsbahnhofs Luzern kann seine volle Wirkung entfalten.

Ebenso wichtig ist eine langfristig verlässliche Finanzierung. Der Bahninfrastrukturfonds muss nachhaltig alimentiert werden. Der Kanton Luzern begrüsst den Vorschlag des Bundesrates, das Mehrwertsteuerpromille zugunsten des Bahninfrastrukturfonds über 2030 hinaus zu verlängern. Nur mit einer gesicherten Finanzierung können die notwendigen Investitionen in das Schweizer Bahnnetz verlässlich umgesetzt werden.

DBL-Netzwerk-Lunch

Als Zentralschweiz für den DBL, gemeinsam Weichen stellen.

Um das Netzwerk zu stärken und gemeinsam zu mobilisieren, treffen wir uns zum Netzwerk-Lunch mit Blick über den Bahnhof Luzern. Ein Lunch mit Weitblick – im wörtlichen wie im politischen Sinne.

Wann: Freitag, 4. September 2026, 12 bis 14 Uhr

Wo: Dachterrasse des Neubaus «Perron» der Hochschule Luzern

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis am 28. August

Haben Sie Fragen oder brauchen Sie Unterstützung bei der Vernehmlassung?

Gerne stehen Ihnen Sabine Ruoss (sabine.ruoss@lu.ch, Tel. 041 228 86 63) und Joana Büchler (joana.buechler@lu.ch, Tel. 041 228 85 06) zur Verfügung.

Alle Informationen zur Vernehmlassungsvorlage des Bundesrates finden Sie unter: Verkehr ’45