Bau-, Umwelt- und
Wirtschaftsdepartement
durchgangsbahnhof.lu. ch

Wie viel kostet der Durchgangsbahnhof?

Die Kosten für den Durchgangsbahnhof liegen gemäss Planungsbericht des Kantons Luzern aus dem Jahr 2015 bei 2,4 Milliarden Franken (exklusiv Zufahrtsstrecken). Das Projekt besteht aus einem Tiefbahnhof mit vier Gleisen unter dem bestehenden Bahnhof, einer 3.5 km langen unterirdischen doppelspurigen Zu- und Wegfahrt ab Ebikon (Dreilindentunnel) sowie einer ebenfalls unterirdischen doppelspurigen Zu- und Wegfahrt in das Gebiet Heimbach (Neustadttunnel) und umfasst auch die notwendige Verschiebung von Abstellanlagen sowie weitere für das Projekt unabdingbare Anpassungen der bestehenden Eisenbahnanlagen. 

Das Bundesamt für Verkehr berücksichtigt bei seiner Kostenberechnung das Angebot, das mit dem Durchgangsbahnhof gefahren werden kann. Dabei werden auch Investitionen auf den Zufahrtsstrecken – etwa zwischen Zug und Luzern – einkalkuliert. Entsprechend fällt bei dieser Betrachtung der Aufwand höher aus. Eine überarbeitete (inkl. Zufahrtsstrecken) Kostenschätzung wird mit Abschluss des Vorprojekts Ende 2022 vorliegen.

Da der Durchgangsbahnhof in eine komplexe Topografie eingebettet ist, verursacht seine Realisierung vergleichsweise hohe Kosten. Trotzdem ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis für den Durchgangsbahnhof im positiven Bereich, es fällt jedoch «naturgemäss» schlechter aus als für andere Ausbauprojekte. Das zukünftige Mobilitätswachstums (+40 Prozent bis 2030) wird sich ebenfalls positiv auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis auswirken. Zusammen mit dem Zimmerberg-Basistunnel 2 kann der Nutzen nochmals gesteigert werden, wodurch sich das Kosten-Nutzen-Verhältnis zusätzlich verbessert. 

Finanzierung durch Bahninfrastruktur (FABI) geregelt 
Seit das Schweizer Stimmvolk 2014 die FABI-Vorlage angenommen hat, ist die Finanzierung und der Ausbau der schweizerischen Bahninfrastruktur (FABI) neu geregelt: Während die Kantone und der Bund den Bahnausbau gemeinsam finanzieren, ist für dessen Planung und Umsetzung allein der Bund verantwortlich; die Kantone sind in diesen Prozess involviert. Die Bahninfrastruktur wird dabei schrittweise ausgebaut. Über die jeweiligen Ausbauschritte entscheiden National- und Ständerat alle vier bis acht Jahre.

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