Zentralschweiz steht hinter Durchgangsbahnhof

Im Jahr 2009 beauftragten das Luzerner Parlament und die Stimmbevölkerung den Regierungsrat, ein Vorprojekt für einen Luzerner Tiefbahnhof mit Durchmesserlinie auszuarbeiten. Die politische und öffentliche Zustimmung zum Vorprojekt vier Jahre später war gross, die Unterstützung des Projekts ist seither ungebrochen. Anfang 2016 nahm das Luzerner Parlament den Planungsbericht zum Durchgangsbahnhof denn auch deutlich an.

Darüber hinaus beauftragte das Parlament die Regierung, die Planung und die Realisierung des Projekts voranzutreiben. Entsprechend soll der Durchgangsbahnhof in den Ausbauschritt 2030/35 aufgenommen werden – entweder als Realisierungs- oder als Vorfinanzierungsprojekt. Eine Vorfinanzierung des Bauprojekts durch den Kanton Luzern bzw. die Zentralschweizer Kantone soll die Chancen erhöhen, dass der Durchgangsbahnhof im nächsten Ausbauschritt berücksichtigt wird.

Zentralschweiz geeint für Durchgangsbahnhof
Neben dem Kanton Luzern machen sich auch die übrigen Zentralschweizer Kantone für das Projekt stark. Gemeinsam mit dem Kanton Luzern fordern sie vom Bund, dass die Planung des Durchgangsbahnhofs und des Zimmerberg-Tunnels II unverzüglich aufgenommen wird, die beiden Projekte im Ausbauschritt 2030/35 enthalten sind und eine kantonale Vorfinanzierung der Projekte möglich ist.

Im Zentralschweizer Komitee Durchgangsbahnhof Luzern engagieren sich zudem inzwischen fast 700 Mitglieder aus Politik, Wirtschaft und aus Expertenkreisen für den Bau des Durchgangsbahnhofs.